Kosten & Preise 2026

Was kostet Buchhaltung outsourcen?

Keine Phantasiepreise. Hier sind realistische Zahlen für KMU in Deutschland – mit den Faktoren, die den Preis beeinflussen, und einem ehrlichen Vergleich zur internen Lösung.

Ab 199 €
Kleine GmbH / UG bis 3 Mitarbeiter, geringes Belegvolumen
380–650 €
Standard-KMU 5–20 Mitarbeiter, reguläres Belegvolumen
1.800–2.800 €
Interne Teilzeitkraft Vollkosten inkl. Lohnnebenkosten
Preisbildung

Was den Preis beeinflusst

Kein Anbieter kann pauschal einen Festpreis nennen, ohne diese Faktoren zu kennen. Hier ist transparent, was zählt.

Faktor Auswirkung auf Preis Warum?
Buchungssätze pro Monat Hauptfaktor Mehr Buchungssätze = mehr Arbeitszeit. Unter 100/Monat ist günstiger als 400+.
Umsatzvolumen Mittel Höheres Volumen bedeutet mehr Belege, mehr Kontenabstimmung, mehr Aufwand bei Auslandszahlungen.
Rechtsform (GmbH/UG/GbR) Mittel GmbH hat strengere Anforderungen (Bilanzierungspflicht) als GbR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung).
Anzahl Bankkonten Gering Jedes weitere Konto bedeutet zusätzlichen Abstimmungsaufwand. Mehr als 2–3 Konten schlägt sich merklich nieder.
Mitarbeiteranzahl Hoch Mehr Mitarbeiter bedeuten mehr Lohnbuchungen, mehr Sozialversicherungsmeldungen, mehr Nachfragen.
Lohnabrechnung enthalten? +80–200 € Lohnabrechnung ist eine eigenständige Leistung. Wird sie mitbeauftragt, spart man Koordinationsaufwand, zahlt aber mehr.
Steuerberater-Schnittstelle Gering Standardmäßig inklusive bei externen Buchhaltungsdienstleistern. Nur bei komplexen Sondersituationen aufwändiger.
Konkrete Beispiele

Was drei typische KMU zahlen

Drei reale Unternehmensprofile – mit Preisrahmen, wie er in der Praxis entsteht.

Klein-GmbH

Gegründet 2023 · 3 Mitarbeiter · Dienstleistungsbranche

199–299 €
pro Monat, Festpreis
  • ca. 60–80 Buchungssätze/Monat
  • 1 Bankkonto, kein Auslandsverkehr
  • USt-Voranmeldung quartalsweise
  • Lohnabrechnung separat beauftragt
  • Jahresabschluss beim Steuerberater

Wachstums-GmbH

Seit 2019 · 15 Mitarbeiter · E-Commerce & Handel

480–650 €
pro Monat inkl. Lohnabrechnung
  • ca. 200–300 Buchungssätze/Monat
  • 2 Bankkonten, Shopify-Integration
  • USt-Voranmeldung monatlich
  • Lohnabrechnung 15 MA enthalten
  • Monatliche BWA an Geschäftsführung

Mittelständler

Seit 2010 · 40 Mitarbeiter · Produktion & Dienstleistung

850–1.200 €
pro Monat, Vollumfang
  • ca. 400–600 Buchungssätze/Monat
  • 3 Bankkonten, EU-Auslandsverkehr
  • USt-Voranmeldung monatlich + ZM
  • Lohnabrechnung 40 MA enthalten
  • Liquiditätsplanung & Controlling-Basis
Vollkostenrechnung

Interne Stelle vs. Outsourcing

Was eine buchhalterische Teilzeitstelle wirklich kostet – und warum die Rechnung oft überrascht.

Interne Buchhaltungskraft (Teilzeit, 20 Std./Woche)
Bruttogehalt (Teilzeit) 2.200 €
Lohnnebenkosten (~22 %) 484 €
Softwarelizenzen (DATEV/Lexware) 80–150 €
Urlaubsvertretung / Krankheitsausfall ca. 100 €
Recruiting & Einarbeitung (anteilig) ca. 60 €
Vollkosten / Monat ca. 2.924–2.994 €
Outsourcing (vergleichbares KMU)
Buchhaltungspaket (laufend) 480–650 €
Lohnabrechnung (15 MA) inklusive
Softwarelizenzen entfällt
Urlaubsvertretung entfällt
Einarbeitung / Recruiting entfällt
Vollkosten / Monat 480–650 €

Richtwerte für ein KMU mit 10–20 Mitarbeitern. Lohnt sich eine interne Stelle meist erst ab ca. 35–40 Mitarbeitern.

FAQ

Häufige Fragen zu Kosten

Für kleine GmbHs und UGs beginnen realistische Preise bei 199–299 € pro Monat. Standard-KMU mit 5–20 Mitarbeitern und regulärem Belegvolumen zahlen meist 380–650 € pro Monat. Ab 25 Mitarbeitern aufwärts liegen die Preise typischerweise bei 700–1.200 €, je nach Komplexität.
Bei Vollkostenrechnung ist eine eigene buchhalterische Stelle fast immer teurer – bis ca. 25 Mitarbeiter. Brutto-Gehalt, Lohnnebenkosten, Softwarelizenzen, Urlaubsvertretung und Einarbeitungskosten ergeben Vollkosten von 1.800–2.800 € pro Monat für eine Teilzeitkraft.
Ja, bei klar definierten Leistungspaketen sind Festpreise üblich. Der Preis basiert auf Belegvolumen, Rechtsform und ob Lohnabrechnung enthalten ist. Bei dauerhafter Überschreitung des vereinbarten Volumens gibt es ein transparentes Modell pro Zusatzbuchung.
Ein Standardpaket umfasst: Belegerfassung, Kontierung, Kontenabstimmung, USt-Voranmeldung, Bankabstimmung und Steuerberater-Koordination. Jahresabschluss und Steuererklärung sind gesetzlich dem Steuerberater vorbehalten und separat zu beauftragen.

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